Wissenschaft vom Christlichen Orient an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studieren
Informationen über den Studiengang
Das Studienfach vermittelt Grundkompetenzen zur Geschichte, Religion, Kultur, Sprachen und Literaturen des orientalischen Christentums, einem der drei autochthonen Hauptreligionen des Orients neben Judentum und Islam. Die Studierenden sollen zu selbständiger Arbeit mit den Texten in einer gewählten Sprache (Altsyrisch, Armenisch, christlich Arabisch, Äthiopisch, Koptisch oder Georgisch) befähigt werden. Das Studium ermöglicht Erarbeiten von Problemen und Wissensfeldern in verschiedenen Bereichen und Epochen der christlich-orientalischen Literatur- und Geistesgeschichte bis in die Gegenwart.
Besonderheiten des Studienganges
Interdisziplinär, interkulturell, interkonfessionell
Berufsfelder
Wissenschaft (Universitäten, Forschung) Medien (Verlage, Presse, Rundfunk, Fernsehen, Dokumentarfilm), Kultur-, Bildungs- oder Entwicklungspolitik (Buchhandlung, Bibliotheken, Archive, Museen, Entwicklungshilfe, interkulturelle soziale Dienste), Auswärtige Politik (Diplomatischer Dienst, internationale Organisationen), Kulturtourismus (Reisebüros), Wirtschaft.
Praktika
Praktika werden in der vorlesungsfreien Zeit an christlich-orientalischen kirchlichen Einrichtungen, wissenschaftlichen Institutionen, die sich mit dem Oriens Christianus beschäftigen, sowie Museen, Verlagen oder Medienanstalten im In- oder Ausland durchgeführt. Auch Grabungstätigkeit auf dem Gebiet des christlichen Orients oder Tätigkeit an den internationalen Organisationen, die partiell mit dem Christlichen Orient befasst sind, kann voll in Anrechnung gebracht werden. Voraussetzung für die Anerkennung von Praktika ist in jedem Fall die Abgabe eines Praktikumsberichts, aus dem Umfang und Inhalt der Praktikumstätigkeit hervorgeht.
Die Bachelor-Arbeit
(nur im 90 LP-Fach)
Umfang: schriftliche Arbeit, max. 50 Seiten (70.000 Zeichen)
Zur Bachelor-Arbeit zugelassen wird nur, wer die bis zum 5. Semester im Studienfach vorgesehenen Module erfolgreich absolviert hat. Das Thema der Bachelor-Arbeit wird in der Regel spätestens zu Beginn des sechsten Semesters über den Studien- und Prüfungssausschuss ausgegeben und von einer durch den Studien- und Prüfungsausschuss bestellten Prüferin oder eines Prüfers betreut.
Teil des Abschlussmoduls ist eine mündliche Prüfung, die in der Regel 30 Minuten umfasst und nach Annahme der Bachelor-Arbeit stattfindet. In der mündlichen Prüfung soll der Studierende zeigen, dass er ein Überblick über das gesamte Gebiet des Christlichen Orients problem- und anwendungsbezogen vermitteln kann.
Abschluss
Im Zwei-Fach-Bachelor bestimmt das Studienprogramm, in dem die Abschlussarbeit verfasst wird, die Bezeichnung des Studienabschlusses. Wird sie im Fach Wissenschaft vom Christlichen Orient geschrieben, heißt der Studienabschluss Bachelor of Arts (B.A.) Wissenschaft vom Christlichen Orient.
Hinweise auf Masterstudiengänge
Masterstudiengang Wissenschaft vom Christlichen Orient mit 45 oder 75 LP
Der Studienbeginn
Wintersemester (jeweils im Oktober eines Jahres)
Studienvoraussetzungen
Allgemeine Hochschulreife, Kenntnis von zwei modernen Fremdsprachen. Lateinkenntnisse sind erwünscht, jedoch nicht zulassungsrelevant.
Bewerbungs- und Zulassungsverfahren
Zur Zeit gibt es für die Bachelorfächer Wissenschaft vom Christlichen Orient mit 90 und 60 LP keine Zulassungsbeschränkung.
Weitere Informationen zum Studium an der MLU und speziell zu diesem Studiengang
- auf dem Hochschulportrait der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg
- oder auf der Homepage der MLU














