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Was ist G8?

G steht für Gymnasium und 8 steht für 8 Jahre. Als G8 bezeichnet man also die Gymnasialzeit, die man nach 8 Jahren abschließt.

Von G9 nach G8

In den meisten deutschen Bundesländern absolvierte man bis zum Abitur bisher eine 9-jährige Gymnasialzeit. Dies ändert sich gerade. Die Schulzeit an Gymnasien wird deutschlandweit um ein Jahr verkürzt, wodurch Schüler schon nach 8 Jahren ihr Abitur machen können.

Vor- und Nachteile der Abiturverkürzung

Der positive Effekt dieser Umstellung ist, dass Abiturienten ein Jahr früher ihr Abitur machen, ein Jahr früher studieren bzw. eine Ausbildung absolvieren können und damit auch ein Jahr früher ins Berufsleben starten.
Leider ist diese Umstellung aber auch mit Nebenwirkungen verbunden. Es gibt zeitweise zu viele Bewerber um zu wenig Studien- und Ausbildungsplätze.

Doppelte Abiturientenjahrgänge in Deutschland

Durch die Verkürzung kommt es, abhängig vom Zeitpunkt der Umstellung, in einigen Bundesländern zu der ungünstigen Situation, dass zwei Abiturjahrgänge zur gleichen Zeit ihr Abi bekommen. Diese doppelte Anzahl an Abiturienten muss sich dann auch im selben Jahr um einen Studien- oder Ausbildungsplatz bemühen, was dann zu Engpässen führt. Denn nur weil es doppelt so viele Bewerber gibt, stellen Unternehmen nicht automatisch auch mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung. Die deutschen Hochschulen versuchen zwar ihre Kapazität bis zum jeweiligen Stichtag auszubauen, aber schon heute ist klar: Nicht jeder wird seinen Wunschstudienplatz bekommen können!

Was können Betroffene der doppelten Abiturientenjahrgänge tun?

Das Wichtigste ist, gut informiert zu sein. Denn neben dem Studium oder der Ausbildung direkt vor der Haustür gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten dem Absolventenberg auszuweichen. Welche Optionen die Generationen G8 und G9 haben, erfährst du auf dieser Internetseite.

Mögliche Strategien für die Generationen G8 und G9

Wer flexibel und clever ist, kann dem Gedränge entgehen. Denn es gibt fast unbegrenzte Möglichkeiten. Diese sind zum Beispiel:

  • Das Studium in einem anderen Bundesland absolvieren, in dem die Umstellung bereits abgeschlossen ist oder erst später erfolgt
  • Erstmal ein Auslandsjahr einschieben
  • Sich direkt für ein Studium im Ausland entscheiden. Oft spart man sich dabei den NC
  • Ein Praktikum absolvieren
  • Ein FSJ ansteuern
  • Speziell für die Herren: Seinen Zivildienst machen oder zum Bund gehen
    Und vieles mehr
Generation G8
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