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Du interessierst dich für die Umwelt und hast dich in der Schule bereits in einer Natur AG engagiert? Dann überleg dir doch, ein Studium der Umweltwissenschaften zu beginnen. Dieses kann einen technischen Schwerpunkt haben, was dann Umwelttechnik genannt wird. Die Umweltwissenschaft kann aber auch unter dem Aspekt Physik, Chemie oder Medizin betrachtet werden. Auch die Umweltinformatik und das Umweltrecht gehören dazu.
Nicht nur die Belastung des Grundwassers mit Schwermetallen, der Mineralisierungsgrad von Trinkwasser und die Auswirkungen von Umweltgiften auf Menschen, Tiere und Pflanzen sind Themen der Umweltwissenschaft. Auch mit der Radioaktivität von Gesteinen und der Ressourcenschonung beschäftigst du dich im Studium. Die Studienangebote unterscheiden sich von Hochschule zu Hochschule. In den letzten Jahren sind viele Umweltstudiengänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten entstanden. Falls du dich für eine besondere Vertiefung interessierst, solltest du dich an den Universitäten informieren.
Ingenieure für Umwelttechnik und Umweltwissenschaftler arbeiten in Unternehmen mit einem Schwerpunkt im Bereich Umweltschutz. Sie sind aber auch in Firmen tätig, bei denen an umweltrelevanten Fragestellungen gearbeitet wird. Hauptsächlich sind dies Unternehmen der Energiewirtschaft, der Chemieindustrie, der Papierindustrie oder der Entsorgungs- und Abfallwirtschaft. Zudem arbeiten sie an umweltrelevanten Fragestellungen in Ingenieurbüros, Bezirks-, Landes- und Bundesbehörden, an Forschungsinstituten und Hochschulen.