Wirtschaftsmathematik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studieren
Informationen über den Studiengang
Das Studium im Studiengang Wirtschaftsmathematik soll auf eine Tätigkeit als Mathematikerin oder Mathematiker in Wirtschaft und Industrie oder im öffentlichen Dienst fachlich vorbereiten. Wirtschaftsmathematikerinnen und Wirtschaftsmathematiker sollen in der Lage sein, Verfahren zur Lösung praktischer Probleme mit Hilfe mathematischer Methoden und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Erfordernisse zu entwickeln und umzusetzen. Ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelor-Studium soll befähigen
- zur Mitarbeit in einem Team von Sachverständigen aus den Gebieten der Mathematik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften in Industrie und Wirtschaft,
- zur Weiterqualifikation in Weiterbildungsprogrammen,
- zum Masterstudium.
Berufsfelder
Die Praxiskontakte werden durch die vom Institut für Mathematik angebotenen Veranstaltungen zur Berufserkundung sowie weitere Absolventenkontakte gefördert.
Wirtschaftsmathematikerinnen und -mathematiker arbeiten an
den Schnittstellen von Wirtschaft, Technik und Mathematik.
Einige typische Einsatzbereiche sind:
- Finanz- und Kostenmanagement,
- Analyse von Finanzmärkten und Aktienmärkten,
- Analyse des Versicherungsmarktes, Entwicklung neuer Produkte,
- Marktforschung, Marktanalysen,
- Einsatz bei der Produktionsüberwachung, in statistischen Abteilungen und Ämtern,
- Einsatz in Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Unternehmensberatungen,
- Arbeit in Operations-Research-Abteilungen von Firmen
- Controlling, Risk Management,
- Softwareentwicklung und Datenbank-Programmierung
- Analyse von Entscheidungsprozessen.
Praktika
Während des Bachelor-Studiums, ist ein mindestens sechswöchiges Praktikum zu absolvieren, das sich in der Regel vom Ende des 4. bis zum Anfang des 5. Fachsemesters erstreckt (8 LP). Dieses kann in einem Wirtschaftsunternehmen oder in einer Institution, die nicht unmittelbar mit einer Universität in Verbindung steht, absolviert werden. Im Praktikum sollen typische Studieninhalte des Studienganges zur Anwendung kommen. Vor Aufnahme des Praktikums sollen deshalb bereits einige der vorgesehenen Aufbaumodule und Übungen absolviert worden sein.
Auslandspraktika können länger als Inlandspraktika dauern; in diesem Fall können abhängig von der Länge des Praktikums zusätzlich 5 oder 10 LP aus dem Bereich der Schlüsselqualifikationen hierfür verwendet werden.
Allgemeine Schlüsselqualifikationen
Die Allgemeinen Schlüsselqualifikationen (ASQ) (10 LP) werden zentral angeboten (u.a. vom Medienkompetenzzentrum, vom Sprachenzentrum und vom Institut für Sprechwissenschaft und Phonetik).
Beispiele sind:
- Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch),
- Medienkompetenz ,
- Argumentation, Präsentation (und Rhetorik),
- Mündliche und schriftliche Kommunikation in der Wissenschaft.
Die Bachelor-Arbeit
Zur Bachelor-Arbeit kann zugelassen werden, wer mindestens 140 LP auf seinem Leistungspunktekonto hat. Sie wird in der Regel im 6. Semester geschrieben und mit einer mündlichen Prüfung (Verteidigung) abgeschlossen. Die Zeit von der Ausgabe des Themas bis zur Abgabe der Arbeit beträgt vier Monate.
Ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelor-Studium soll zum Masterstudium befähigen. Hierzu wird am Institut für Mathematik auch ein konsekutiver Masterstudiengang Wirtschaftsmathematik (120 LP) angeboten (Abschluss: Master of Science, M.Sc.).
Der Studienabschluss
Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums wird von der Naturwissenschaftlichen Fakultät III der akademische Grad Bachelor of Science (B.Sc.) verliehen.
Der Studienbeginn
Studienbeginn ist i.d.R. im Wintersemester. Der Studien- und Prüfungsausschuss kann auf Antrag Ausnahmen zulassen.
Die Regelstudienzeit
6 Semester
Studienvoraussetzungen
Voraussetzung zum Studium ist die allgemeine oder einschlägig fachgebundene Hochschulreife oder ein durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis.
Laut Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt haben auch besonders befähigte Berufstätige ohne Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit, über die Teilnahme an einer Feststellungsprüfung die Studienberechtigung für den Studiengang zu erlangen.
Zugelassen zum Bachelor-Studium im Studienprogramm Wirtchaftsmathematik werden kann, wer über die in § 27 HSG LSA genannten Voraussetzungen verfügt (in der Regel Abitur) und einen Bachelor-Studiengang Wirtschaftsmathematik oder einen verwandten Studiengang nicht endgültig „nicht bestanden" hat.
Das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren
Für das Bachelor-Studium im Studienprogramm Wirtschaftsmathematik besteht zurzeit (im Wintersemester 2007/08) keine Zulassungsbeschränkung.
Weitere Informationen zum Studium an der MLU und speziell zu diesem Studiengang
- auf dem Hochschulportrait der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg
- oder auf der Homepage der MLU














