Sprachreisen Spanisch – Allgemeines zu Spanischsprachreisen
Es lässt sich nicht leugnen: die Weltsprache Spanisch ist inzwischen seit Jahren bei Sprachreisen die Nummer zwei in Deutschland. Es folgt Englisch mit einigem Abstand liegt aber knapp vor Französisch. Etwas über sieben Prozent aller Sprachreisen werden in Deutschland für Spanisch gebucht. Bei den Schülern liegt es zwar nur auf Rang drei hinter Französisch, aber fast 13 Prozent aller Erwachsenen buchen eine Spanischsprachreise. Das liegt auf der einen Seite klar daran, dass noch wenige deutsche Schüler Spanisch lernen, aber auch daran, dass Sprachreisen nach Spanien nach dem Abitur gerne gebucht werden. Auch eine Umstellung von Französisch auf Spanisch während des Abiturzeitraums oder im Studium ist ein weiterer Grund für diesen Trend. Es gibt zwar auch noch die spanischsprachigen Länder Lateinamerikas, doch praktisch 80% aller Spanischsprachreisen werden nach Spanien selbst unternommen. Je nach Zweck der Sprachreise kann man sein Spanisch auf verschiedenste Arten und mit verschiedensten spanischen oder südamerikanischen Dialekten erlernen oder verbessern. Für viele Besucher Spaniens stellt die Sprachreise aber einfach einen Erholungsurlaub mit Bildungsanspruch dar. Besonders beliebt scheint es auch zu sein, Spanisch für längere Zeit in einer Sprachreise nach dem Abitur zu verbessern oder von Grund auf zu erlernen.
Die meisten Sprachreisen für Spanisch werden im Durchschnitt für etwas über zwei Wochen gebucht. In Lateinamerika dauern Sprachreisen im Durchschnitt drei bis vier Wochen. Die Kosten variieren von mehreren Hundert Euro im Süden Spaniens bis etwa 2.000 Euro in den teureren Sprachschulen von Madrid, Salamanca oder Barcelona. Da jedoch in Spanien aufgrund der anderen Sprachen vor Ort selbst nicht überall auf der Straße Spanisch gesprochen wird, sollte man bei der Auswahl seines Sprachreisenzieles etwas aufpassen.
Sprachreisen für Spanisch – Welche Vorteile bieten sie?
An erster Stelle steht ganz klar die Tatsache das Spanisch von mehreren hundert Millionen Menschen gesprochen und geschrieben wird. Man kann neben den Spaniern auch mit Menschen in mehr als zehn lateinamerikanischen Ländern kommunizieren. Auch die Wirtschaftskraft der spanischsprachigen Länder ist inzwischen nicht zu unterschätzen. Und ganz klar ist auch die kulturelle und landschaftliche Vielfalt der spanischsprachigen Welt ein echter Grund dafür Spanisch in einer Sprachreise zu lernen. Da Spanischsprachreisen heute schon mit vielen möglichen Extras wie einem Auslandspraktikum, einer angehängten Rundreise oder einem längeren Auslandsaufenthalt auch zum Studium kombiniert werden können machen Sprachreisen heute schon sehr viel Sinn. Der Zweck der Sprachreise kann alles kombinieren vom Sprachenlernen über die Entspannung mit etwas Bildung bis zur Vorbereitung auf einen Arbeitseinsatz in Spanien oder Lateinamerika. Außerdem kann man Spanischsprachreisen auch gut als Weiterbildungsmaßnahme gefördert bekommen und manchmal von den Steuern absetzen.
Wichtig: Die Qualität der Spanischsprachreise überprüfen
Trotz der schwierigen Überprüfbarkeit einer spanischen oder lateinamerikanischen Sprachschule von Deutschland aus und auch den verschiedenen eigenen Qualitätskriterien, sollte man doch auf einige Grundkriterien wert legen. Darunter fallen neben der Klassengröße vor Ort auch die Abholung vom Flughafen, die Unterkunft der Sprachschüler und das altersgerechte Freizeitprogramm während der Spanischsprachreise. Auch Dinge wie der gebuchte Einzelunterricht oder die Unterbringung in einer Gastfamilie sollten vorher überprüfbar sein. Man muss zwar nicht unbedingt eine völlig qualitätsgecheckte Sprachreise buchen, sollte sich aber schon einem gewissen Standard für das ausgegebene Geld garantieren lassen.













