Nahoststudien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studieren
Informationen über den Studiengang
Das Studienfach soll den Studierenden umfassende Kenntnisse der Region des Nahen Ostens vermitteln. Die Basis dafür bietet eine gründliche Vermittlung der hebräischen und arabischen Sprache. Hierauf baut ein Programm auf, das die Studierenden dazu befähigen soll, die Entwicklungslinien der politischen und sozialen Geschichte dieser Länder sowie ihre religiöse und kulturelle Vielfalt zu verstehen. Kenntnisse des Judentums und des Islams werden ebenso vermittelt wie Informationen über die verschiedenen christlichen Denominationen des Nahen Ostens. Sprach-, Landes- und Kulturkenntnisse sollen die Studierenden unter anderem dazu befähigen, die verschiedenen Standpunkte der Akteure im Nahost-Konflikt zu verstehen und eigene Ideen für Konfliktlösungsansätze zu erarbeiten.
Praktika
Das Praktikum dient dem Erwerb studienspezifischer Kompetenzen in einem außeruniversitären Kontext. Es ist als Modul mit dem Volumen von 10 LP in das Studienprogramm integriert. Ein Praktikum kann nach Absprache mit den Fachbetreuern in verschiedenen Einrichtungen erfolgen: z. B. bei verschiedenen Medien (Radio, Fernsehen, Verlage), in einer Botschaft, bei Hilfsorganisationen, in Gemeinden, Integrationsämtern etc.
Berufsfelder
Die im Studium erworbenen Fähigkeiten eröffnen Studierenden ein breites Spektrum von möglichen Arbeitsfeldern. Durch die empfohlene Kombination mit Fächern, die eine sozialwissenschaftliche Ausbildung bieten, entwickeln die Studierenden ein hohes Maß an Professionalität in Hinblick auf zukünftige Tätigkeitsfelder, die neben allgemeinen analytischen und orientwissenschaftlichen Kompetenzen auch spezifischere Berufskompetenzen verlangen. Studienziel in engerem Sinne ist die Befähigung zu einer Tätigkeit u. a. im internationalen Kommunikationsbereich, in der Publizistik und Medienarbeit, in international tätigen Organisationen (z. B. Sozialmanagement, Entwicklungshilfe, Politikberatung).
Abschluss
Die Studierenden erwerben nach Abschluss des Studienprogramms den Titel eines Bachelor of Arts (B. A.).
Die Bachelor-Arbeit
Die Bachelor-Arbeit ist obligatorisch und bildet ein eigenes Modul im Umfang von 10 Leistungspunkten. Zur Bachelor-Arbeit zugelassen wird, wer mindestens 80 Leistungspunkte erworben hat. Das Thema der BA-Arbeit wird zu Beginn des 6. Semesters über den Studien- und Prüfungsausschuss vergeben und von einer durch den Studien- und Prüfungsausschuss bestellten Prüferin oder eines Prüfers betreut.
Studienbeginn
Jeweils zum Wintersemester.
Regelstudienzeit
6 Semester
Studienvoraussetzungen
In der Regel wird die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife vorausgesetzt oder eine vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung. Die Kenntnis von zwei modernen Fremdsprachen ist erforderlich.
Zu Beginn des Studiums müssen englische Sprachkenntnisse auf dem Level UNICERT NIVEAU 1 vorhanden sein. Die Sprachkenntnisse werden durch das Abitur oder ein entsprechendes Zertifikat nachgewiesen. Kenntnisse einer zweiten modernen Fremdsprache (Französisch, Russisch, Spanisch, andere Sprachen auf Antrag) auf UNICERT NIVEAU 1 sind ab dem 3. Semester erforderlich. Darüber hinaus werden Lateinkenntnisse empfohlen. Über die Anerkennung der Abschlüsse entscheidet der Studien- und Prüfungsausschuss.
Bewerbungs- und Zulassungsverfahren
Für das Bachelorprogramm Nahoststudien besteht zurzeit eine universitätsinterne Zulassungsbeschränkung.
Weitere Informationen zum Studium an der MLU und speziell zu diesem Studiengang
- auf dem Hochschulportrait der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg
- oder auf der Homepage der MLU














