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Im Studium der Logopädie lernst du, wie du Betroffene etwa mit Sprach-, Hör- oder Schluckstörungen therapieren kannst. Die zwischenmenschliche Kommunikation der Patienten ist durch Sprech- bzw. Stimmbeeinträchtigungen meist stark eingeschränkt. Deshalb lernst du theoretisch und praktisch vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, Diagnosen zu erstellen und sinnvolle Therapien zu erarbeiten. Außerdem erhältst du Kenntnisse der Phonetik, Linguistik, Psychologie und Pädagogik. Damit gehört die Logopädie zu den Medizinalfachberufen, als Logopäde unterliegst du der Schweigepflicht. Du arbeitest gemeinsam mit Ärzten, Psychologen, Pädagogen und Physiotherapeuten für den Erfolg des Patienten.
Häufig ist ein Studienbeginn erst nach einer abgeschlossenen Ausbildung möglich. Es gibt aber ebenso Ausbildungen an staatlichen Schulen sowie das Studium an privaten Hochschulen. Diese verlangen dafür ein monatliches Studiengeld.
Als Logopäde arbeitest du in Krankenhäusern, Reha-Zentren oder in einer Praxis mit logopädischer Spezialisierung. Dort hilfst du Patienten wieder in die Gesellschaft integriert zu sein, indem du an ihrer Artikulation und anderen Beschwerden arbeitest. Wenn du zwei Jahre Berufserfahrung vorweisen kannst, besteht die Möglichkeit, eine eigene Praxis zu eröffnen.