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Elektrotechnik an der Saxion Fachhochschule Enschede in den Niederlanden studieren

Informationen über den Studiengang

 

Es geht kein Tag vorbei, an dem du kein Elektrogerät gebrauchst. Denk nur an dein Handy, deinen DVD-Player, deinen MP3-Spieler oder deine elektrische Zahnbürste. Es gibt so gut wie keine Apparatur, die keinen elektronischen Bestandteil hat. Ob es sich nun um ein Elektrizitätsnetz mit 380.000 Volt handelt oder um einen mikroskopisch kleinen Chip – stets sind diese Dinge durch Elektrotechniker entwickelt. Als Elektrotechniker beschäftigst du dich mit der Erzeugung, der Speicherung und dem Transport von Energie. Dies geschieht heutzutage auf sichere und umweltfreundliche Art und Weise, beispielsweise mithilfe von Wind- und Sonnenenergie. Auch Informations- und Kommunikationstechnik gehört zum Arbeitsfeld des Elektrotechnikers. 

 

Inhalt und Aufbau

Fächer wie Electrical & Electronic Engineering, Mikro- bis Makroelektronik, Grundlagenerarbeitung, Entwurf und Realisierung, Hardware- und Softwareprogrammierung stehen zu Beginn deines Studiums auf dem Lehrplan. Neben diesen Fachkenntnissen erlernst du während deines Studiums auch kommunikative Fertigkeiten, zum Beispiel Projektplanung, Präsentationen halten, Berichte über deine Projekte schreiben und Meetings planen, durchführen und leiten. Am Ende des ersten Studienjahres wählst du einen von zwei Studienrouten, auf die du dich im Laufe deines Studiums mehr und mehr spezialisierst. Diese Richtungen sind: 

 

Electronic Information Engineering (EIE)

Bei dieser Studienroute geht es um das Ver- und Bearbeiten im elektronischen Bereich. Denke dabei z.B an das Übertragen von (digitalen) Geräuschen und Bildern, und die dazu benötigte Steuerung. Bei EIE geht es sowohl um die analogen Bereiche der Elektrotechnik (Elektronik, Netzwerktheorie, etc.) als auch um die weitere Digitalisierung im Fachbereich Medien & Steuerung. 

 

Electrical Power and Automation (EPA)

Du beschäftigst dich mit der Erzeugung, dem Transport und der Kontrolle von Energieströmen, vor allem in größeren Systemen, wie zum Beispiel Fabriken. Innerhalb dieses breiten Fachgebiets wird unterschieden zwischen Verwaltung und Automatisierung, Energieversorgung, Energieleistung, elektrischen Maschinen und Antriebstechnik. Im dritten Jahr deines Studiums absolvierst du zunächst ein halbjähriges Praktikum. Im zweiten Halbjahr folgen dann einige Praxisaufträge in Kombination mit Theoriemodulen. Im letzten Studienjahr wählst du für ein halbes Jahr einen Minor (eine individuell wählbare Spezialisierung, die du für ein Auslandssemester, eine fachliche Spezialisierung oder einen Vorbereitungskurs für ein Masterstudium an der Universität nutzen kannst). Im Bereich Elektrotechnik wird beispielsweise der Minor „Electrical Engineering System Project“ angeboten. Dieser kann einen innovativen Auftrag in einem Unternehmen beinhalten. Durch den Umfang und Inhalt gibt dir dieses Projekt die Gelegenheit, wirklich etwas zu realisieren. Du schließt das Projekt mit einer Präsentation ab, wobei du oft auch durch den Betrieb beurteilt wirst. Im letzten halben Jahr arbeitest du bei einem Betrieb an deiner Bachelorarbeit. 

 

Perspektiven 

Als elektrotechnischer Ingenieur kannst du eine Schlüsselposition einnehmen und bei Ingenieurbüros, Forschungsinstituten, Installationsbüros oder auch in Krankenhäusern eine Anstellung finden. Dort arbeitest du beispielsweise als Programmierer von Softwaresteuerungssystemen, Entwickler von Hardware, Netzwerkverwalter oder Instandhaltungsmonteur von hochaktuellen und komplexen Anlagen. Aber auch Funktionen als Verkaufs- Test- oder Produktingenieur kommen vor. 

 

Abschlüsse 

Mit deinem Studium erwirbst du den modernen Fachhochschulabschluss „Bachelor of Engineering“. Dieser Abschluss bietet dir in vielen Ländern attraktive Arbeitsperspektiven. 

 

Zugangsvoraussetzung

Studieninteressierte aus Deutschland müssen die Fachhochschulreife oder die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) vorweisen. Unter gewissen Umständen können vorherige (Berufs-) Ausbildungen zu einer Studienzeitverkürzung führen.

Außerdem ist es erforderlich, zu Beginn des Studiums die niederländische Sprache auf dem Sprachniveau A2-B1 zu beherrschen. Der dreiwöchige Sommersprachkurs der Saxion Fachhochschulen bildet für dieses Niveau aus. Mehr Informationen zu diesem Thema findest du auf www.saxion.de

 

Sprache

Der Studiengang Elektrotechnik wird in niederländischer Sprache angeboten. Wenn du noch kein Niederländisch sprichst, ist es notwendig, vor Studienbeginn einen dreiwöchigen Intensivsprachkurs zu absolvieren. Das Bestehen des abschließenden Tests (Nachweis des Sprachniveaus A2-B1) ist Voraussetzung für deine Immatrikulation. Während des ersten Studienjahres gibt es zusätzlich begleitende Sprachkurse, die dich bis zum Sprachniveau B2 ausbilden.

 

Die Teilnahme am Sommersprachkurs ist mit Kosten verbunden. Auf unserer Internetseite www.saxion.de findest du eine Übersicht über die Kosten und Termine, sowie Informationen zum Anmeldeverfahren. Es besteht zudem die Möglichkeit, Elektrotechnik auch in englischer Sprache zu studieren. Die Besonderheiten dieser englischen Variante findest du auf der Webseite www.saxion.edu beschrieben. 

 

Finanzielles

An allen Fachhochschulen und Universitäten in den Niederlanden müssen Studiengebühren bezahlt werden.Es gibt jedoch zahlreiche Möglichkeiten diese zu bezahlen oder sogar Vergütungen zu erhalten. Wie hoch die aktuellen Studiengebühren für Elektrotechnik sind, kannst du beim Service-Büro Deutschland erfragen. Für das Studienjahr 2012/2013 betragen sie 1.771€. Neben Studiengebühren musst du mit weiteren Kosten für Bücher und Studienmaterial rechnen. Ausführliche Informationen zum Thema deutsches Auslands-BAföG, Bildungskredite und Studienfinanzierung findest du unter www.saxion.de.

 

Weitere Informationen zum Studium in den Niederlanden und speziell zu diesem Studiengang   

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