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Für viele ist jobben als Au-Pair oder Demi-Pair die einfachste und kostengünstigste Möglichkeit, seine Sprachkenntnisse zu perfektionieren und gleichzeitig selbständig zu werden. Denn neben dem Verdienst den man erhält bleibt auch meistens Zeit, um sich etwas im jeweiligen Land umzusehen. Doch bevor es zum Aufenthalt als Au-Pair oder Demi-Pair ins Ausland geht, gilt es, einige allgemeine Infos zu beachten. Darunter fallen zum Beispiel Dinge wie die Mindestaltersgrenze für so eine Tätigkeit, das benötigte Visum und die Versicherung für Krankheitsfälle im Ausland.
Au-Pair und Demi-Pair – Was heißt das?
Ein Auslandsjahr als Au-Pair zu verbringen heißt, sich mehrere Stunden am Tag oder pro Woche um die Kinder einer Familie zu kümmern und dafür freie Unterkunft und Verpflegung sowie ein Taschengeld zu bekommen. Oft ist dem Au-Pair-Aufenthalt auch noch ein Sprachkurs von etwa vier Wochen vorgeschoben. Ein wenig Freizeit macht es dann meist möglich, Land und Leute kennen zu lernen, sowie seine Sprachkenntnisse zu verbessern. Ein Au-Pair kann manchmal auch einen Sprachkurs neben der Arbeit besuchen.
Das Demi-Pair ist eine etwas neuere Variante des Au-Pair. Beim Demi-Pair hat man nur eine Halbtagsstelle in der Familie und einen fest integrierten Sprachkurs am Nachmittag oder zu bestimmten Zeiten unter der Woche. An den Wochenenden hat man dann meistens frei. Das Demi-Pair ist zwar nicht immer so gut bezahlt, dafür sind in der Regel die Kosten des Sprachkurses gedeckt und man hat mehr Freizeit, um etwas zu unternehmen und Land und Leute kennen zu lernen. Je nach Vorstellungen und Interessen kann man sich also für die eine oder andere Variante des Auslandsjahres entscheiden.
Zu beachten ist, dass man, je nach Zielland, sowohl bei der Arbeit als Au-Pair als auch bei der als Demi-Pair eine Mindestaltersgrenze von 17 oder 18 Jahren einhalten muss. Oft gelten auch Höchstgrenzen von zwischen 25 und 30 Jahren, in Kanada liegt diese derzeit sogar bei 50 Jahren. Da man als Au-Pair Geld verdient, benötigt man neben dem Visum für den Langzeitaufenthalt auch noch eine Erlaubnis dafür, dass man in der Kinderbetreuung im Ausland arbeiten darf. Daher ist es meist sicherer, mit einer professionellen Au-Pair-Agentur ins Ausland zu gehen, anstatt alles selbst zu organisieren. Hierbei ist dann auch meistens der Sprachkurs mit integriert. Darüberhinaus helfen diese Agenturen dir auch bei der Suche nach einer passenden Auslandskrankenversicherung.
Fazit – Au-Pair und Demi-Pair: gut vorbereitet sind sie ein Mehrwert
Wer sich nun also mit dem Gedanken angefreundet hat, seine Zeit in einer Familie im Ausland zu verbringen, der macht mit Au-Pair und Demi-Pair sicher einen guten Schritt in die richtige Richtung. Denn das bedeutet nicht nur Verantwortung für die Kinder zu übernehmen, sondern gleichzeitig auch, sich selbst zu entwickeln und entfalten. Außerdem lassen sich dadurch kostengünstig und fast automatisch die eigenen Fremdsprachenkenntnisse verbessern. Und wer nach dem Au-Pair oder Demi-Pair noch ein wenig Zeit zum Reisen hat, kann diese dann ausgiebig nutzen, um Land und Leute besser kennen zu lernen.